intelligente Sekundärausrüstungskabinen
Dec.15.2025
Xinjiang Huadian Tacheng Hefeng 500MW Photovoltaik-Projekt, das sich im Wüstengebiet des Hefeng Industrial Park in der Präfektur Tacheng befindet, ist ein Schlüsselprojekt für den Ausbau der „neuen Energiebasis“ in Xinjiang. Unter Anwendung des Entwicklungsmodells „PV + ökologisches Management“ verfügt es über 220-kV-Sammelstationen und Energiespeichersysteme und hat eine jährliche, geplante Stromerzeugungskapazität von über 800 Millionen kWh. Nanjing Electric, als zentraler Ausrüstungslieferant des Projekts, nutzte seine Erfahrung in der Forschung und Entwicklung von kompletten Stromversorgungsausrüstungen, um intelligente Sekundärausrüstungskabinen maßgeschneidert zu entwickeln und zu liefern. Diese sind zum „Nervenzentrum“ geworden, das einen effizienten und stabilen Betrieb der Photovoltaik-Anlage in der Wüste sicherstellt.
Mit Blick auf die extremen Umgebungsbedingungen der Projektstelle – extreme Hochtemperatur von 42 °C im Sommer, Tieftemperatur von -35 °C im Winter und über 50 Tage Sandsturmwetter jährlich – erzielte Nanjing Electric drei wesentliche technologische Durchbrüche: Die Kabine verwendet eine Verbundstruktur aus „Steinwoll-Sandwich-Farbstahlplatte + Fluorcarbon-Beschichtung“, kombiniert mit einer japanischen Strahlungskühlbeschichtung, wodurch eine natürliche Abkühlung um 3–5 °C innerhalb der Kabine ermöglicht wird; ergänzt durch ein intelligentes konstantes Temperatursystem wird die Innentemperatur stabil bei 15–30 °C gehalten; innovativ wurde eine „Überdruck-Staubabwehr + automatische Spülung“-Konstruktion eingeführt, wodurch die Staubschutzklasse IP65 erreicht wird und sich die Staubansammlung an Geräten im Vergleich zu herkömmlichen Kabinen um 90 % verringert; integrierte Relais-Schutz-, Datenakquisitions- und Fernsteuerungsmodule unterstützen sowohl AC/DC 220 V Doppelstromversorgung, wobei das Schutz-Ausgangsrelais eine adaptive Einstellung von 0,5–8,0 A ermöglicht, um den Anforderungen präziser Steuerung unter komplexen Betriebsbedingungen gerecht zu werden.
Insgesamt wurden 12 Sekundäranlagengehäuse an 3 PV-Teilfeld-Sammelpunkten und 220-kV-Boostersubstationen installiert, wo sie die Aufgaben Überwachung, Schutz und Steuerung für eine 500-MW-PV-Anlage übernehmen. Seit der Inbetriebnahme haben sie erfolgreich 18 schwere Sandstürme sowie einen täglichen Temperaturunterschied von 40 °C überstanden, wobei die Gerätereaktionsverzögerung unter 20 ms lag und die Ausfallrate bei null blieb. Ihr stabiler Betrieb unterstützt nicht nur das Projekt dabei, das geplante Tageserzeugungsziel von 22 Millionen kWh zu erreichen, sondern verkürzt durch modulare, integrierte Konstruktion auch die Inbetriebnahmedauer vor Ort um 30 %. In Kombination mit wüstenadaptiver Technologie werden die Betriebs- und Wartungskosten um 45 % gesenkt und somit eine übertragbare Gerätelösung für ähnliche PV-Projekte in Wüstengebieten bereitgestellt.